Vinyl Tapete richtig verarbeiten

Die Vinyltapete wird unterschieden in Glattvinyl und Strukturvinyl. Sie sind auf Papierträger oder Vliesträger erhältlich. Durch ihre strapazierfähige Oberfläche ist sie besonders gut für Nassräume oder stark beanspruchte Wände, wie zum Beispiel Badezimmer, Küche oder Flur geeignet. Auch im Hotelbereich wird diese Tapetenart häufig verarbeitet. Auch bei der Vinyltapete müssen keine Abstriche gemacht werden. Es gibt sie in sämtlichen Farben, Muster und Strukturen. Dadurch bieten sich freie Gestaltungsmöglichkeiten.

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Die Vinyltapete aus Polyvinylchlorid (PVC) und einem Papierträger sind besonders gut für Küche, Diele und Bad geeignet, da sie eine sehr scheuerbeständige Oberfläche haben. Zudem sind einige Vinyltapeten spaltbar. Das heißt, die Tapetenrückseite bleibt beim Entfernen auf der Wand kleben und kann als Tapezieruntergrund der nächsten Tapete genutzt werden. Für die Verarbeitung von Vinyl-Tapeten sollte der richtige Kleister verwendet werden. Metylan spezial ist gut geeignet für Vinyltapeten mit Papierträger. Metylan direct oder Metylan direct control sollte für Vinyltapeten mit Vliesträger verarbeitet werden. Der Kleister wird direkt auf die Wand aufgetragen und die Tapete an die Wand gedrückt. Blasen sollten ausgestrichen werden.
Falls die Farbe der Tapete nicht mehr gefallen sollte, kann man die Vinyltapete auch überstreichen. Zum Streichen kann allerdings nicht jede Farbe benutzt werden. Am Besten geeignet sind hochwertige Dispersions-, Latex- oder Acrylfarben. Da die Oberfläche sehr aufnahmefähig ist, sollte die doppelte Menge eingeplant werden. Somit erhält man auch einen deckenden Anstrich und es entstehen keine Flecken auf der Wand.

Vorteile einer Vinyltapete:
- hohe Nassfestigkeit
- strapazierfähige, scheuerbeständige Oberfläche
- reißfest
- formstabil
- spaltbar
- Wandklebetechnik

10 Schritte zu erfolgreicher Verarbeitung von Tapeten

  1. Den Kleister nach Verpackungsanweisung anrühren.

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  1. Die Tapetenbahn sollte mit jeweils 5 cm Überstand oben und unten abgemessen werden. Dann kann die Tapete eingekleistert werden hierbei sollte die Weichzeit beachtet werden.

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  1. Damit man sich selber nicht einkleistert, kann man die Tapete einschlagen.

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  1. Die Tapete aufklappen und mit dem einberechneten Überstand an die Wand kleben. Mit einer sauberen Tapetenbürste die Luftbläschen glatt streichen.

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  1. Den Rest der Tapete ausklappen und die Luftbläschen raus bzw. glatt streichen.

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  1. Vorsichtig die überstehende Tapete abschneiden.

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  1. Mit einer sauberen Rolle die Tapete glatt rollen.

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  1. Die zweite Tapetenbahn kann direkt auf Stoß geklebt werden. Bei einer Muster-Tapete muss darauf geachtet werden, dass das Muster zusammen passt.

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  1. Wie in Schritt 4 wird die Tapete wieder glatt gestrichen.

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  1. Mit einem feuchten Schwamm den überschüssigen Kleister vorsichtig abtupfen.

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